Artikel zum Thema: Armut
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Landesdienst Niedersachsen-BremenEhemals obdachlose Fotografin stellt in Hannovers Marktkirche aus

Die hannoversche Fotografin Karin Powser dokumentiert seit mehr als 30 Jahren das Schicksal obdachloser Menschen. Mit ihrer Ausstellung "Keine Gnade auf der Straße" in Hannovers Marktkirche kehre die ehemals selbst wohnungslose Künstlerin jetzt an den Anfang ihrer Karriere zurück, teilte der evangelische Stadtkirchenverband am Donnerstag mit. Auf den zum Teil lebensgroßen Bildern zeige sie von Freitag an Treffpunkte und Anlaufstellen wohnungsloser Menschen in Berlin aus den Jahren 1992 und 2015.

Landesdienst Niedersachsen-BremenJongleure des Alltags

Ruben (7) und Rasmus (4) wenden die mundgerecht geschnittenen Wurststückchen in der Pfanne. Antje Thöneböhn stellt schon mal die Rosenkohl-Quiche auf den Abendbrotstisch der Mietwohnung in Bardowick bei Lüneburg. "Was Gesundes", sagt sie. "Aber klar, alles vom Discounter. Darüber brauch ich gar nicht nachzudenken." Zwar arbeitet die alleinerziehende Mutter in Teilzeit knapp 30 Stunden die Woche, große Sprünge sind aber nicht drin. Und die Sozialpädagogin hat noch schlechtere Zeiten erlebt, als sie die Familie ein Jahr lang mit Hartz IV über die Runden bringen musste.

Landesdienst Niedersachsen-BremenMit "Balu und Du" gegen Kinderarmut

Christian (15) und Felix (35) sind Freunde. Dabei wollte Christian den so viel Älteren eigentlich gar nicht kennenlernen. Erwachsene seien uncool, fand er damals, vor fünf Jahren. Mit einem unmissverständlichen "Du kannst wieder gehen", hat er Felix an der Wohnungstür abgefertigt. Seine Mutter ist alleinerziehend und fand, ein wenig männliche Unterstützung täte ihrem Sohn gut. Felix ging nicht und wurde sein Mentor. Felix Weber und Christian Holste waren Teilnehmer des Mentorenprogramms "Balu und Du".

Landesdienst Niedersachsen-BremenSchwimm-Aktion wirbt für soziale Gerechtigkeit

Mit einer Schwimm-Aktion will die niedersächsische Landesarmutskonferenz für mehr soziale Gerechtigkeit werben. Unter dem Titel "Leine-Schwimmen - Damit soziale Gerechtigkeit nicht Baden geht" wollen ausgewählte Schwimmer am Montag (21. August) eine etwa 150 Meter lange Strecke vom Zusammenfluss von Leine und Ihme bis zur hannoverschen Dornrösschenbrücke zurücklegen, wie die Landesarmutskonferenz am Donnerstag mitteilte. Auf der Brücke wollen sie im Anschluss symbolisch eine Mauer zwischen Arm und Reich einreißen.