Artikel zum Thema: Atommüll
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Landesdienst Niedersachsen-BremenAnti-Atom-Treck gegen Endlager Konrad

Bürgerinitiativen und Gewerkschaften planen einen bunten Anti-Atom-Treck durch das südöstliche Niedersachsen. Am 20. Oktober wollen sie mit Traktoren, Bauwagen und Fahrrädern vom Sitz des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter zur Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in Peine ziehen. Die Protestaktion erfahre bundesweite Unterstützung und richte sich gegen den Bau des Atommüllendlagers Schacht Konrad in Salzgitter, teilte die atomkraftkritische Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad mit.

Landesdienst Niedersachsen-BremenAsse: Betreiber legt Grobkonzept für vorzeitige Räumung vor

Im maroden Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel könnte eine Kammer mit radioaktiven Abfällen vorzeitig geräumt werden. Für die Bergung der Fässer aus der Einlagerungskammer 7 auf der 725-Meter-Ebene gebe es jetzt ein Grobkonzept, sagte am Montag die Geschäftsführerin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Ursula Heinen-Esser: "Es ist das erste Mal, dass wir konkrete Planungen in Richtung Rückholung vorlegen können." Die vorgezogene Räumung dieser Kammer sei eine gute Vorbereitung für die Rückholung der Abfälle aus den darunterliegenden Hohlräumen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenBetreiber: Bau eines neuen Asse-Schachtes dauert noch Jahre

Der Bau eines neuen Schachtes im Atommülllager Asse wird sich nach Betreiber-Angaben über Jahre hinziehen. Für die Bauzeit seien etwa sieben Jahre zu veranschlagen, sagte die Sprecherin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Monika Hotopp, am Montag dem Evangelischen Pressedienst.

Der künftige Schacht Asse V ist eine Voraussetzung für die Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Bergwerk. Bislang werden Personen und Material über den Schacht II in die Tiefe oder an die Erdoberfläche transportiert. Außerdem gibt es noch einen kleinen Schacht für Notfälle.

Landesdienst Niedersachsen-BremenBohrung in der Asse wegen erhöhter Radioaktivität abgebrochen

Im Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel ist eine unterirdische Bohrung wegen erhöhter Radioaktivitätswerte abgebrochen worden. "Die Mitarbeiter im Kontrollbereich haben radiologische Schutzmaßnahmen ergriffen, das Bohrgestänge wurde ausgebaut und die Bohrung verschlossen", sagte am Donnerstag eine Sprecherin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE). Eine Gefährdung von Beschäftigten oder der Umwelt habe aber "zu keinem Zeitpunkt" bestanden. Die BGE betreibt das marode Bergwerk, in dem rund 126.000 Fässer mit schwach und mittelradioaktiven Abfällen lagern.

Landesdienst Niedersachsen-BremenEndlager Schacht Konrad wird 600 Millionen Euro teurer

Der Bau des Atommüllendlagers Schacht Konrad in Salzgitter wird voraussichtlich 600.000 Millionen Euro teurer als zuletzt kalkuliert. Aktuell werden die Kosten auf 4,2 Milliarden geschätzt, wie die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Donnerstag dem epd sagte. Eine Sprecherin bestätigte damit einen Bericht der "Braunschweiger Zeitung" (Donnerstag).

Landesdienst Niedersachsen-BremenHendricks will Veränderungssperre für Gorleben nicht verlängern

Kurz vor der parlamentarischen Beratung des überarbeiteten Endlagersuchgesetzes hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ein Auslaufen der umstrittenen Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben angekündigt. Die Verordnung werde entgegen ursprünglichen Plänen nicht über den 31. März hinaus verlängert, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dem "Tagesspiegel" (Montag). Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) begrüßte die Ankündigung seiner Amtskollegin.

Landesdienst Niedersachsen-BremenKrach in der Asse-Begleitgruppe

Der politische Begleitprozess zur Schließung des maroden Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel ist ins Stocken geraten. Bürgerinitiativen befürchten, dass Vorschläge von Verwaltungschefs aus der Region den Prozess schwächen könnten. Die vier Hauptverwaltungsbeamten in der Asse 2-Begleitgruppe wollten den gemeinsamen Runden Tisch in diesem Gremium abschaffen, kritisierte der Asse-II-Koordinationskreis am Montag in Wolfenbüttel. Die Wolfenbütteler Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD) warf diesem Kreis ihrerseits Vertrauensbruch vor.

Landesdienst Niedersachsen-BremenSalzwasser aus der Asse kann künftig bei Hannover entsorgt werden

Das in das Atommülllager Asse laufende Salzwasser kann künftig auch in einem stillgelegten Bergwerk bei Sehnde in der Nähe von Hannover entsorgt werden. Ein jetzt geschlossener Vertrag mit dem Besitzer dieser Grube gelte je nach Bedarf und Kapazitäten für einen Teil der Salzlauge, teilte die Asse-GmbH am Donnerstag mit. Konkrete Anlieferungen seien derzeit aber noch nicht geplant.

Landesdienst Niedersachsen-BremenUmweltminister Lies besucht Asse-Schachtanlage

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat am Mittwoch die Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel besucht, um sich ein Bild von den fortschreitenden Stilllegungsarbeiten des atomaren Abfalllagers zu machen. Er vertraue darauf, dass die Verantwortlichen alles daran setzen werden, die sichere Bergung und Rückholung der radioaktiven Abfälle voranzubringen, sagte Lies: "Nach Übernahme der Betreiberfunktion der Asse durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) liegen hohe Erwartungen in einer zügigen Rückholung aus dem maroden Bergwerk."

Landesdienst Niedersachsen-BremenUmweltschützer: Neuer Asse-Betreiber muss Rückholung planen

Umweltschützer fordern vom neuen Betreiber des maroden Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel eine detaillierte Planung für die Bergung der radioaktiven Abfälle. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) müsse zudem alle Arbeiten im Bergwerk in ihren Auswirkungen auf die Rückholung der Fässer abwägen und dokumentieren, erklärte am Donnerstag der Asse-II-Koordinationskreis.

Landesdienst Niedersachsen-BremenWeiterhin erhöhter Wasserzufluss ins Bergwerk Asse

In das marode Atommülllager Asse II im Kreis Wolfenbüttel fließt weiterhin mehr salzhaltiges Wasser als gewöhnlich. An der Hauptmessstelle in 658 Metern Tiefe seien in der vergangenen Woche täglich rund 12.500 Liter Lauge aufgefangen worden, teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung am Montag mit. Erhöhte Wasserzuflüsse würden seit Ende September registriert. Davor liefen an der betreffenden Stelle jeden Tag im Schnitt 11.600 Liter Lauge in das Bergwerk. Kleinere Wassermengen werden zudem an anderen Stellen aufgefangen und abgepumpt.