Artikel zum Thema: Atommüll
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Landesdienst Niedersachsen-BremenBetreiber: Bau eines neuen Asse-Schachtes dauert noch Jahre

Der Bau eines neuen Schachtes im Atommülllager Asse wird sich nach Betreiber-Angaben über Jahre hinziehen. Für die Bauzeit seien etwa sieben Jahre zu veranschlagen, sagte die Sprecherin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Monika Hotopp, am Montag dem Evangelischen Pressedienst.

Der künftige Schacht Asse V ist eine Voraussetzung für die Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Bergwerk. Bislang werden Personen und Material über den Schacht II in die Tiefe oder an die Erdoberfläche transportiert. Außerdem gibt es noch einen kleinen Schacht für Notfälle.

Landesdienst Niedersachsen-BremenBohrung in der Asse wegen erhöhter Radioaktivität abgebrochen

Im Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel ist eine unterirdische Bohrung wegen erhöhter Radioaktivitätswerte abgebrochen worden. "Die Mitarbeiter im Kontrollbereich haben radiologische Schutzmaßnahmen ergriffen, das Bohrgestänge wurde ausgebaut und die Bohrung verschlossen", sagte am Donnerstag eine Sprecherin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE). Eine Gefährdung von Beschäftigten oder der Umwelt habe aber "zu keinem Zeitpunkt" bestanden. Die BGE betreibt das marode Bergwerk, in dem rund 126.000 Fässer mit schwach und mittelradioaktiven Abfällen lagern.

Landesdienst Niedersachsen-BremenHendricks will Veränderungssperre für Gorleben nicht verlängern

Kurz vor der parlamentarischen Beratung des überarbeiteten Endlagersuchgesetzes hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ein Auslaufen der umstrittenen Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben angekündigt. Die Verordnung werde entgegen ursprünglichen Plänen nicht über den 31. März hinaus verlängert, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dem "Tagesspiegel" (Montag). Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) begrüßte die Ankündigung seiner Amtskollegin.

Landesdienst Niedersachsen-BremenKrach in der Asse-Begleitgruppe

Der politische Begleitprozess zur Schließung des maroden Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel ist ins Stocken geraten. Bürgerinitiativen befürchten, dass Vorschläge von Verwaltungschefs aus der Region den Prozess schwächen könnten. Die vier Hauptverwaltungsbeamten in der Asse 2-Begleitgruppe wollten den gemeinsamen Runden Tisch in diesem Gremium abschaffen, kritisierte der Asse-II-Koordinationskreis am Montag in Wolfenbüttel. Die Wolfenbütteler Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD) warf diesem Kreis ihrerseits Vertrauensbruch vor.

Landesdienst Niedersachsen-BremenSalzwasser aus der Asse kann künftig bei Hannover entsorgt werden

Das in das Atommülllager Asse laufende Salzwasser kann künftig auch in einem stillgelegten Bergwerk bei Sehnde in der Nähe von Hannover entsorgt werden. Ein jetzt geschlossener Vertrag mit dem Besitzer dieser Grube gelte je nach Bedarf und Kapazitäten für einen Teil der Salzlauge, teilte die Asse-GmbH am Donnerstag mit. Konkrete Anlieferungen seien derzeit aber noch nicht geplant.

Landesdienst Niedersachsen-BremenUmweltschützer: Neuer Asse-Betreiber muss Rückholung planen

Umweltschützer fordern vom neuen Betreiber des maroden Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel eine detaillierte Planung für die Bergung der radioaktiven Abfälle. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) müsse zudem alle Arbeiten im Bergwerk in ihren Auswirkungen auf die Rückholung der Fässer abwägen und dokumentieren, erklärte am Donnerstag der Asse-II-Koordinationskreis.