Artikel zum Thema: Migration
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Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Gypsies" auf der Bühne

Die oft mit Diskriminierung und Ausgrenzung verbundenen Lebensgeschichten von Roma in Europa werden in einem neuen Theaterstück am Braunschweiger Staatstheater erzählt. Die Inszenierung wolle mit den gängigen Vorurteilen gegenüber der größten ethnischen Minderheit Europas aufräumen, sagte Regisseurin Julia Roesler dem Evangelischen Pressedienst (epd). Oft als "Zigeuner" oder "Fahrendes Volk" beschimpft, seien beispielsweise 95 Prozent der zehn Millionen Roma sesshaft.

Landesdienst Niedersachsen-BremenAgenturen suchen Pflegekräfte auch aus dem Ausland

Angesichts des Fachkräftemangels in der Pflege setzen die Arbeitsagenturen auch auf Zuwanderer aus dem Ausland. Allerdings müssten nicht nur die fachlichen Qualifikationen stimmen, die Pflegerinnen und Pfleger sollten auch bereits genügend Kenntnisse von Sprache und Kultur haben, sagte der Vizechef der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit, Klaus Oks, dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Zuwanderung kann nur dann erfolgreich sein, wenn nicht nur die Integration in den Arbeitsmarkt gelingt, sondern auch in das gesellschaftliche Umfeld."

Landesdienst Niedersachsen-BremenDBU: Flucht und Migration sind auch Folge des Klimawandels

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) begrüßt die Forderung von mehr als 100 Bundesverdienstkreuz-Trägern, eine Enquete-Kommission zur Bekämpfung der weltweiten Fluchtursachen einzusetzen. "Die aktuellen Probleme der Gesellschaft mit Flucht, Migration und Integration sind auch eine Folge unserer Lebens- und Wirtschaftsform", sagte DBU-Generalsekretär Heinrich Bottermann am Mittwoch in Osnabrück. Neben Krieg und Unruhen löse der von Menschen verursachte Klimawandel Fluchtbewegungen aus.

Landesdienst Niedersachsen-BremenMigrationsforscher warnt vor Flüchtlingspakt mit autoritären Regimen

Der Migrationsforscher Jochen Oltmer hat die Bundesregierung und die EU davor gewarnt, mit autokratisch gelenkten Staaten in Afrika wie etwa Ägypten oder Äthiopien Flüchtlingsabkommen zu schließen. "Die Europäer finanzieren und stabilisieren damit autoritäre Regime. Sie schwächen gleichzeitig die Opposition und zivilgesellschaftliche Organisationen", sagte Oltmer dem Evangelischen Pressedienst (epd) anlässlich der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Kairo und nach Tunesien.