Artikel zum Thema: Digitalisierung
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Fachdienst medienBemerkenswertes Geschäftsmodell. Das neue "Spiegel Daily"

Der heißeste digitale Scheiß ist seit dem 16. Mai "Spiegel Daily": Jeden Nachmittag um 17 Uhr schalten die Kollegen vom Spiegel-Verlag die neue Digitalausgabe frei, mit der sie "einmal am Tag die Welt anhalten" wollen. Nicht mehr und nicht weniger. "Spiegel Daily" soll all denen, die nicht so nachrichtensüchtig sind, dass sie den ganzen Tag bei "Spiegel Online" rumhängen, einmal am Tag eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des Tages bieten: "An einem Ort der ganze Tag im Überblick."

Fachdienst medienDigitalradio-Plan ohne Datum für UKW-Abschaltung

Die Bundesregierung hat einen Aktionsplan für den Umstieg auf die digitale Radioverbreitung vorgelegt. In dem Papier des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird kein Abschaltdatum für die Verbreitung von Radio über UKW festgelegt (http://u.epd.de/qpd). Die Medienstaatssekretärin des Landes Rheinland-Pfalz, Heike Raab (SPD), begrüßte den Plan. Sie bedauere jedoch, dass einige Privatradios die Schritte nicht mittragen wollten, sagte die Koordinatorin der Medienpolitik der Länder am 21. Februar dem epd.

Fachdienst medienDiskursmedium

"Allerdings veranlaßt der Rundfunk die Hörer nicht nur, sich auf Rede und Musik zu konzentrieren, sondern er läßt auch umgekehrt ihre Gedanken ins Weite schweifen." - Rudolf Arnheim.

Fachdienst medienInhalte auffindbar machen

Der Zauber, den die Radioprogramme ausstrahlen, ist ungebrochen und immer noch hören die Leute gerne zu. Auch in der Schweiz, wo erst kürzlich eine Initiative per Volksbefragung den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen wollte, ist das Radio von allen Medien am wenigsten umstritten.

Fachdienst medienNähe und Emotion

Audio versus Onlinenutzung, Streaming versus on demand, Webradios versus Spotify, Amazon Echo versus Google Home. Es gibt zahlreiche Schauplätze, auf denen sich die Zukunft des Hörens abspielt. Ob das Radio bei all dem noch mitspielen wird, hängt davon ab, wie sehr es sich noch verändern kann - und vor allem will.

Fachdienst medienPrivatradios fordern Unterstützung für Umstieg auf DABplus

Die Privatsender fordern für den Umstieg des Hörfunks auf den Digitalradio-Standard DABplus finanzielle Förderung. Für den Wechsel müsse es faire Bedingungen geben, forderte der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) am 5. September in Berlin nach seiner Mitgliederversammlung. Der VPRT legte einen "Vier-Punkte-Plan zur Hörfunkmigration" vor, in dem er den Umstieg grundsätzlich unterstützt, sich aber weiterhin gegen ein festes Abschaltdatum für UKW ausspricht.

Fachdienst medienWie wir Radio hören

Seit Ende August dieses Jahres hat die European Broadcasting Union (EBU), der Zusammenschluss aller öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Europas, eine neue und ungewöhnliche Aufgabe übernommen. Sie wird für den europäischen Raum eine neue Top Level-Domain namens "Punkt-Radio" (".radio") vergeben. Eine Top Level Domain ist das, was man bei einer Adresse im World Wide Web hinter dem eigentlichen Seitennamen findet, also zum Beispiel "ARD-Punkt-De". "Punkt-De" steht hier für die Länderkennung Deutschland. In der Zukunft könnte es also heißen: ARD-Punkt-Radio.